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Eine unstete Zeit am Ende des 18. Jahrhunderts
In der Zeit von 1792 in Georgenthal bis zu seiner Niederlassung um 1805 in Torgau führte Samuel Hahnemann ein Leben fortgesetzter Ortswechsel. Für seine ganze Familie dürfte es die entbehrungsvollste und aufregendste Zeit gewesen sein.
Nach Georgenthal folgte Molschleben in der Nähe von Gotha. Auf der Weiterreise nach Mühlhausen verunglückte die ganze Familie mit dem Wagen, wobei das 6. und jüngste Kind, der am 27. Februar 1794 geborene 2. Sohn, starb.
Hohe Umzugskosten, Reisebeschwerden, ungünstige Wohnverhältnisse und die Sorge um das tägliche Brot - man stelle sich diese erschwerten Bedingungen für eine Familie vor.
Löwenzahn – Taraxacum officinale

Taraxacum officinale ist eine weit verbreitete und allen bekannte Bienen- und Futterpflanze.
Ihre leuchtenden gelben Blüten erfreuen das Auge besonders im April und Mai.
In dieser Zeit kann die ganze Pflanze für Frühjahrskuren empfohlen werden.
Als ungiftige Heilpflanze genießt sie in der Kräuterheilkunde hohes Ansehen.
Die Rinde des Cinchona- Baumes
Leicht war es keineswegs für Johanna Henriette, die Gefährtin eines so konsequent tiefgründigen und ehrbaren Arztes wie Samuel Hahnemann zu sein.
Rima Handley schreibt dazu in ihrem Buch:“Das Eheleben war von Anfang an schwierig. Wenn Johanna Henriette gemeint hatte, mit einem erfolgreichen jungen Arzt verheiratet zu sein, muß sie tief enttäuscht worden sein, denn es sollte noch Jahre dauern, bis die Familie ohne materielle Sorgen leben konnte.
Hahnemann wurde immer unzufriedener mit dem Beruf, den er gewählt hatte. Er begann - fast zwanghaft - zu schreiben und zu veröffentlichen, nicht nur, um sein Einkommen zu verbessern, sondern auch, um seiner Enttäuschung Luft zu machen und seine unorthodoxen Ansichten zu verbreiten.“


