- Geschichtssplitter -
„Über die Arbeit des 76jährigen Samuel Hahnemann“
Samuel Hahnemann schrieb am 20. Juli 1831 an Bönninghausen:
„….Was mich anlangt, so muß ich auf etwaige Verbesserung dieses (so klein es scheint) so großen und sehr viel umfassenden Werkes Verzicht thun und es Ihrem unermüdlichen Eifer aufs Neue überlassen, da meine Jahre, deren Last ich fühle, es mir unmöglich machen, mehr als die Hälfte zu leisten von dem, was ich in den vierziger Jahren vermochte und doch ein unabweislicher Briefwechsel mit nahen und fernen Schülern und Kunst-Verwandten, eine vielfache Correspondenz mit entfernten Kranken und die Besorgung der fremden, hier in der Cur befindlichen Kranken, so wie der einheimischen, jede Viertelstunde meiner Tage in Anspruch nehmen, wenn ich den abgebrochenen Umgang mit meiner aus 4 Töchtern bestehenden Familie, zwei viertelstündige Mahlzeiten und täg-liches, einstündiges Spazieren in meinem Haus-Garten abrechne…“