2. Fachtagung Miasmatik in der Tierhomöopathie

 

1.- 3. März 2019

 

Homöopathie ist eine Heilkunst. Die Kunst des Heilens zeigt sich insbesondere in der Königsdisziplin der Homöopathie, in der Miasmatik. 

Wie bei den Menschen zeigen sich auch in der Tierwelt immer größer werdende Gesundheitsstörungen durch Vererbung und Medikamentenbelastung.

In diesem Seminar bekommen Sie einen Überblick über die chronischen Miasmen und den ihr zugeordneten chronischen Krankheiten, mit deren Merkmalen bei Tieren, im Vergleich zum Menschen. Mit dem richtigen Verständnis für chronische Erkrankungen ergibt sich bei so manch einem austherapiert geglaubten Vierbeiner eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Oftmals wird eine völlige Genesung erreicht.

Das Seminar macht Spaß, festigt Ihr miasmatisch-homöopathisches Wissen und stärkt somit Ihre Sicherheit im Umgang mit komplizierten Fällen.

 

Dr. med. vet. Silke Stricker

Tierärztin mit eigener Praxis in der schönen Region Hannover. Seit ihrer Tierheilpraktikerausbildung Anfang der 90er begeisterte Homöopathin aus Leidenschaft.

Ausbildung in klassischer Homöopathie u.a. an der Clemens-von-Bönninghausen-Akademie in Wolfsburg. Mitglied in der International Association for Veterinary Homeopathy (IAVH), Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) und in der CvB-Gesellschaft. 12 Jahre Erfahrung in ganzheitlichen Speziallabors (Humanmedizin). 

 

Miasmen in der Tierhomöopathie am Beispiel von Psora und Syphilinie

Seit Hahnemanns Zeiten kennen wir den Begriff Miasma (griech. Befleckung). Die Erfahrung zeigt, dass eine Arznei, allein anhand der Symptome verschrieben, auf Dauer oft nicht ausreicht. So ist die miasmatische Homöopathie in der einzigartigen Lage, die Wurzel einer Krankheit zu erreichen und eignet sich daher besonders für die Behandlung chronischer Erkrankungen. Dazu wird auch auf Basis der Krankenvorgeschichte und der Zeichen am Patienten verschrieben. Doch wie wichtig sind die Miasmen für die Behandlung unserer Tiere? Brauchen wir Tierhomöopathen das Wissen z.B. über Psora und Syphilinie? Gibt es diese Miasmen überhaupt bei den Vierbeinern und wie sind sie dorthin gelangt? Gelingt die Übertragung humanmedizinischen Wissens? Viele Fragen, auf die es, auch anhand von Praxisfällen, Antworten gibt. 

 

Homöopathische Behandlung neurologischer Erkrankungen  

Die Neurologie ist ein ganz junger Bereich der Tiermedizin und beschäftigt sich mit Diagnose und Behandlung von Nervenleiden. Das Spektrum neurologischer Erkrankungen reicht von Verhaltensauffälligkeiten über Bandscheibenvorfälle, Lähmungen bis zur Epilepsie und Folgen von Infektionskrankheiten. Neurologische Erkrankungen können also den gesamten Körper betreffen und sich in vielfältigen Erscheinungsformen präsentieren. Das macht es uns Tierhomöopathen nicht leicht. Die Neurologie kann „nerven“, im wahrsten Sinne des Wortes. Wie erkenne ich einen neurologischen Fall und wie verschreibe ich? Wir behandeln schließlich auf das kranke Tier und focussieren uns nicht auf ein Organsystem. Ist immer das syphilitische Miasma aktiv?

Wir werden uns mit der Diagnostik und der Therapie neurologischer Fälle eingehend beschäftigen. Spannende Fallbeispiele verdeutlichen die Herangehensweise. 

 

 

Dr. med. vet. Thurid Schott

Tierärztin und Heilpraktikerin, Klassische Homöopathie

Ausbildung in klassischer Homöopathie an der Clemens von Boenninghausen Akademie für Homöopathik

Seit 2002 in eigener Praxis für Klassische Homöopathie für Menschen und Tiere tätig. Seit über zehn Jahren regelmäßige Dozententätigkeit auf dem Gebiet der Tierheilpraktiker-, Tierhomöopathen- und Heilpraktikerausbildung an verschiedenen Schulen.

 

 „Beschwerden der Gelenke und Knochen bei Kleintieren“

Warum haben schon junge Tiere so häufig Gelenk- bzw. Knochenbeschwerden? Welche Miasmen verbergen sich dahinter? Und was können wir mittels der Homöopathie bei Gelenk- und Knochenproblemen erreichen?

In diesem Vortrag werden anhand von Fällen die Symptome unterschiedlicher Gelenk-und Knochenprobleme erörtert, die (miasmatischen) Ursachen besprochen und ihre homöopathische Behandlung beleuchtet.

 

 „Homöopathie: ein Segen für ältere Tiere“

Ältere Tiere befinden sich mit all ihren kleinen oder auch größeren Beschwerden in einem fein abgestimmten Gleichgewicht, welches sehr leicht aus dem Ruder geraten kann. Die Gabe eines allopathischen Medikamentes gegen Arthroseschmerzen beispielsweise führt nicht selten zu Nierenproblemen, die letztendlich schwerwiegender für das Tier sind, als es die Arthrosebeschwerden jemals waren.

Die Homöopathie kann bei vielen Erkrankungen der älteren Tiere Erleichterung bringen, ohne den Organismus zu überlasten und durcheinander zu bringen.

Anhand von Fallbeispielen sollen die Möglichkeiten der Homöopathie bei Beschwerden älterer Tiere aufgezeigt und die Frage nach Potenzen und Gabenhäufigkeit und -dauer besprochen werden.

 

  

Sabine Müller, THP, Tierhomöopathin, Mitglied im BkTD e.V.

Seit 2002 Vollzeitpraxis für Haustiere und Pferde in Jesteburg bei Hamburg 

Seit 2005 Dozentin zu verschiedenen tierhomöopathischen Themen 

Seit 2007 Mitarbeit bei „holon – Netzwerk für Tierhomöopathie“ 

2008 - 2014 Autorin bei „tierhomöopathie – Zeitschrift für Menschen mit Tieren“ 

2012 Gründung der Falldatenbank „FUNDUS – Fälle und Symptome der Tierhomöopathie“  

 

Augenerkrankungen bei Tieren homöopathisch behandeln

Patienten mit akuten oder chronischen Erkrankungen des Auges werden in der tierhomöopathischen Praxis regelmäßig vorgestellt. Zu den Krankheitsbildern gehören Bindehautentzündungen, Hornhautentzündungen, Augenverletzungen und ihre Folgen und Erkrankungen des inneren Auges. Nicht selten sind Augensymptome auch Teil eines umfassenderen Krankheitsbildes.

Für die Behandlung sollten wir wissen, welche Symptome bei der Arzneiwahl helfen, welche Repertoriumsrubriken geeignet sind, wann es ratsam ist, eine veterinärmedizinische Spezialistin für die Untersuchung und/oder Behandlung hinzuzuziehen und welche Erfolgsaussichten die alleinige oder begleitende homöopathische Behandlung hat. Dies wird unter anderem anhand von Fallbeispielen dargestellt. 

 

 

Dr. jur. Ricarda Dill

Dr. iur. Ricarda Dill, Heilpraktikerin und Tierheilpraktikerin, klassische Homöopathie für Tiere und Menschen, seit 2008 in eigener Praxis in Detmold tätig.

Patchwork-Ausbildung in klassischer Homöopathie, u.a. bei Paracelsus, Aude Sapere, August-Weihe-Institut, und Seminaren bei vielen DozentInnen aus verschiedenen Richtungen.

Seit 2016 regelmäßige Teilnahme am homöopathischen Konsil bei Tjado Galic.

Seit 2012 Autorin von Falldokumentationen bei Fundus, Fälle und Symptome der Tierhomöopathie.

Als Mitinhaberin des Seminarzentrums für Tiergesundheit Ostwestfalen-Lippe seit 2012 Organisation von Fortbildungen und Seminaren für TierhalterInnen und TierhomöopathInnen.

Seit 2009 ehrenamtlich in der Notfallseelsorge tätig. 

 

Abschied vom Haustier: Krankheit - Sterben - Tod

Wenn einer unserer Patienten dem Tode nah ist, konfrontiert uns das oft mit Unsicherheit, Ohnmachts- und Versagensgefühlen.

Die Aufgabe, dem Patienten zu helfen, den Tierhalter zu stützen und unsere eigenen Gefühle zu verarbeiten, stellt uns in eine Krisen- und Ausnahmesituation, auf die wir in der Regel nicht vorbereitet sind.

Wie erkennen wir, ob es Zeit geworden ist, zu akzeptieren, dass der Patient sterben muss?

Was können wir dann noch für den Patienten tun? Wie können wir homöopathisch helfen?

Wie können wir den Tierhalter unterstützen, die Situation zu verarbeiten?

Wie können wir uns selbst so stärken, dass wir für Patient und Halter eine Hilfe sein können?

Die Referentin wird anhand eigener Erfahrungen und Fällen aus der Praxis Handlungs- und Behandlungsmöglichkeiten in todesnahen Fälle aufzeigen.

 

 

Programm:

Freitag, 01.03.2019, 15.30 – 17.00 Uhr

Miasmen in der Tierhomöopathie am Beispiel von Psora und Syphilinie

Dozentin: Dr. med. vet. Silke Stricker

 

Freitag, 01.03.2019, 17.30 – 19.00 Uhr

Beschwerden der Gelenke und Knochen bei Kleintieren

Dozentin: Dr. med. vet. Thurid Schott

 

Freitag, 01.03.2019, 19.30 – 21.00 Uhr

Homöopathie: ein Segen für ältere Tiere

Dozentin: Dr. med. vet. Thurid Schott

 


 

Samstag, 02.03.2019, 9.00 – 10.30 Uhr

Augenerkrankungen bei Tieren

Dozentin: THP Sabine Müller

 

Samstag, 02.03.2019, 11.00 – 12.30 Uhr

Augenerkrankungen bei Tieren

Dozentin: THP Sabine Müller

 

Mittagspause von 12.30 – 15.00 Uhr

 

Samstag, 02.03.2019, 15.00 – 16.30 Uhr

Homöopathische Behandlung neurologischer Erkrankungen

Dozentin: Dr. med. vet. Silke Stricker

 

Samstag, 02.03.2019, 17.00 – 18.30 Uhr

Homöopathische Behandlung neurologischer Erkrankungen

Dozentin: Dr. med. vet. Silke Stricker

 


 

Sonntag, 03.03.2019, 8.00 – 9.30 Uhr und 10.00 – 12.15 Uhr

Abschied vom Haustier: Krankheit- Sterben- Tod

Dozentin: Dr. jur. Ricarda Dill, HP und THP 

 

 

 

Veranstaltungsort:

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Robert-Koch-Platz 8 A 

38440 Wolfsburg

 

Vortragszeiten:

Freitag 15:30 - 21:00 Uhr

Samstag 09:00 - 12:30 Uhr und 14:30 - 18:45 Uhr 

Sonntag 08:30 - 12:00 Uhr

 

Seminargebühren:

Normalpreis: 260 € 

Ermäßigt: 235 €  (für Mitglieder der dem BKHD angeschlossenen Vereine, CvB-Mitglieder und Mitglieder der Vereine vom HBB)

 

Ärztliche Leitung:

Karl Kuchenbecker, Facharzt für Gynäkologie, Witten 

Diese Fachfortbildung umfasst 19 Unterrichtseinheiten Homöopathie und Klinik.

 

Anmeldung: 

CvB-Gesellschaft - Verwaltung 

Tel.  +49 (0) 6032 - 93 58 447

Fax: +49 (0)6032 – 93 58 449

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

>> Online-Anmeldeformular 

 

 

 

Telefonzeiten der Verwaltung:

Montag - Freitag von 19:00 - 21:00 Uhr

Haben Sie Fragen - Frau Jäger-Glenk hilft Ihnen gerne weiter.