Meisterkurs

 

Der Meisterkurs macht Spaß, bereichert Ihr miasmatisch-homöopathisches Wissen und ermöglicht Ihnen mehr Sicherheit im Umgang mit komplizierten Fällen. Neben klinischen Grundlagen und Beachtenswertem zu den einzelnen Themen wird anhand von Fallbeispielen die (miasmatische) Herangehensweise erläutert und Lösungsstrategien für die Praxis erarbeitet. Dabei wird auf spezielle Rubriken hingewiesen und das Vorgehen bei schwierigen Fällen besprochen. Arzneimittelkenntnisse werden anhand von Materia Medicae-Studium erarbeitet und vertieft.

Die Themen können gesamt oder einzeln gebucht werden. Jedes Wochenende besteht aus 15 Unterrichtseinheiten Homöopathie und 4 Unterrichtseinheiten Klinik.

 

Meisterkurs 2017 -  Traumen

 

Traumen* sind körperliche oder seelische Verletzungen. 

Sie bewirken Angst und Stress- Spannung. Dies kann von alleine abklingen und bei den Betroffenen eine Veränderung bewirken. Die Überwindung des Traumas hat sie wachsen lassen.

Doch was passiert, wenn die Symptome bestehen bleiben?

Es werden verschiedene Arten von Traumatisierungen vorgestellt, deren mögliche chronische Entwicklung, wie die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Trauma-Folgeerkrankungen bis hin zu miasmatischen Folgestörungen und die transgenerationale Weitergabe von Traumen.

Wie beleuchten Therapeuten behutsam die „Schatten der Vergangenheit“ und welche Symptome können wahlanzeigend für das homöopathische Mittel sein? Fälle aus der Praxis werden dies verdeutlichen. 

 

27.01.2017 – 29.01.2017    Entwicklungstrauma

03.03.2017 – 05.03.2017    Kriegstraumen

28.04.2017 – 30.04.2017    Gewalterfahrungen, Unfälle

27.10.2017 – 29.10.2017    Schicksalsschläge, OP-Traumen

 

 

 

27.01.2017 – 29.01.2017

Entwicklungstrauma

Psychotrauma, Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)                  

Schulmedizinische, psychotherapeutische und homöopathische Behandlung akuter Symptome. Besonderheiten der Anamnese und Patientenführung.  

Entwicklungstraumata - Trauma in der frühen Kindheit wie Brutkasten, Vernachlässigung, Misshandlung. Bindungsstörung bei Erwachsenen. Besonderheiten in der Gestaltung der therapeutischen Beziehung und der Patientenführung. Kollegialer Austausch.

Dozenten: HP Anne Pohlmeyer, HP Christine Mangold 

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03.03.2017 – 05.03.2017

Kriegstraumen

Bereits bei ihrer Ankunft leiden 40% aller Flüchtlinge unter Traumafolgestörungen der Flucht und den Erlebnissen in ihrer Heimat. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Sie erleben Todesängste, oft monatelangen Hunger und Durst. Insbesondere Kinder können oft nicht verstehen, was um sie herum passiert. Und sie können sich erst Recht nicht für oder gegen das vollbeladene Flüchtlingsschiff oder die Überfahrt im LKW entscheiden, sondern sind einfach dabei. Dazu kommen dann in den Erstaufnahmeeinrichtungen oft noch weitere krankheitsfördernde Bedingungen. Wie wirkt sich die Erbschaft dieser Generation aus, was bleibt prägend erhalten? Erfahrungen aus der Aufarbeitung unserer Nachkriegsgeneration, sowie Besonderheiten in der Anamnese und Patientenführung. Kollegialer Austausch.

Dozenten: HP Elisabeth von Wedel, HP Christine Mangold, HP Marianne Neumann

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28.04.2017 – 30.04.2017

Gewalterfahrungen, Unfälle

Sexuelle Gewalt, sexueller Missbrauch. Misshandlung in Kindheit und Jugend. PTBS, Borderline-Störung. Schulmedizinische, psychotherapeutische und homöopathische Behandlung. Besonderheiten der Anamnese, sowie Patientenführung. Kollegialer Austausch.

Dozenten: HP Anne Pohlmeyer, HP Uschi Lantenhammer, HP Ilka-Dunja Timm

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27.10.2017 – 29.10.2017

Schicksalsschläge, OP-Traumen

Was sich häufig, im ersten Moment als Schicksalsschlag präsentiert, kann im Nachhinein eine miasmatische Folgestörung auslösen.

Es werden akute und chronische Trauma-Mittel, Trauma-Rubriken, Differenzierung, Formen von Traumata, Trauma-Trias, Umgang mit chronischen Schockfolgen besprochen.   

Dozenten: HP Uschi Lantenhammer, HP Ralf Blume, HP Inga Maria Stalljann

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Vortragszeiten:

Freitag   15:30 – 21:00 Uhr

Samstag 09:00 – 12:30 Uhr und 15:00 – 18:30 Uhr

Sonntag 08.00 – 12:15 Uhr 

  

Preisstaffelung:

Wochenendpreis: 280,- €

(bei Buchung aller 4 WE: 1.020,- € od. 9 Raten a 120,- €)

CvB-/BKHD-Mitglieder und Mitglieder der Vereine vom HBB: 250,- €

(bei Buchung aller 4 WE: 900,- € od. 9 Raten a 105,- €)

 

Veranstaltungsort

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

Robert-Koch-Platz 8 A

38440 Wolfsburg

 

 

Weitere Informationen und Anmeldung: 

CvB-Gesellschaft - Verwaltung 

Tel.  +49 (0) 6032 - 93 58 447

Fax: +49 (0)6032 – 93 58 449

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Telefonzeiten der Verwaltung:

Montag - Freitag von 19:00 - 21:00 Uhr

Haben Sie Fragen - Frau Jäger-Glenk hilft Ihnen gerne weiter.

 

 

 

*Als psychisches, seelisches oder mentales Trauma oder Psychotrauma (Plural Traumata, Traumen; griechisch Wunde) wird in der Psychologie eine seelische Verletzung bezeichnet. Das Wort Trauma kommt aus dem Griechischen und bedeutet allgemein Verletzung, ohne dabei eine Festlegung zu treffen, wodurch diese hervorgerufen wurde. In der Medizin wird mit dem Begriff „Trauma“ eine Verwundung bezeichnet, welche durch einen Unfall oder eine Gewalteinwirkung hervorgerufen wurde. Diese Verwendung ist seit dem 19. Jahrhundert belegt. Analog hierzu bezeichnet man in der Psychologie eine starke psychische Erschütterung, welche durch ein traumatisierendes Erlebnis hervorgerufen wurde, als Psychotrauma. Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet und kann sowohl das auslösende Ereignis, aber auch die Symptome oder das hervorgerufene innere Leiden bezeichnen.

(Wikipedia)